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Verband der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands e.V.
c/o Freudenstadt Tourismus

Marktplatz 64
72250 Freudenstadt

Telefon +49 (0) 7441 / 864-790
Telefax +49 (0) 7441 / 864-777

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Das Wetter lässt keinen kalt

Die Bioklimakarte beschreibt, wo Wärme- oder Kältereize besonders stark wirken und in welchen Reizzonen die Heilklimatischen Kurorte Deutschlands liegen. Wie sich Wärme oder Kälte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen auswirken wird im Folgenden erläutert.


Fahren Sie mit der Maus in die Ecken der Karte, um sie zu vergrößern.
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Wärmeregulation: Die Thermoregulation sorgt dafür, dass die Körpertemperatur gleich bleibt. Dabei wird der Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf System und die Atmung beansprucht. Durch Kältereize lässt sich die Regulationsfähigkeit des Organismus trainieren z.B. durch die Klimatherapie. Dabei spielen in der Atmosphäre Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit sowie kurz und langwellige Strahlung eine Rolle.

Jahreszeiten: Die Gebiete Deutschlands werden nach der Stärke der biometeorologischen Anforderungen an die Thermoregulation des Organismus charakterisiert. Hierzu wird das häufige Auftreten von »Wärmebelastung« im Sommerhalbjahr und von »Kältereizen« im Winterhalbjahr herangezogen. Im Frühjahr und im Herbst sind Kältereize gegenüber der Darstellung dieser Karte deutlich vermindert.

Wärmebelastung: Hauptsächlich bei sommerlichen, strahlungsreichen Hochdruck- wetterlagen mit hoher Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und geringer Luftbewegung.

Kältereize: Bei niedriger Temperatur, erhöhter Windgeschwindigkeit und meist starker Bewölkung. Die Klimaverträglichkeit der Menschen ist unterschiedlich ausgeprägt und hängt ab von Alter, Geschlecht, Konstitution, Reaktionstyp, Gesundheitszustand und Akklimatisationsgrad. Bei einem Klimawechsel ist zu beachten, dass der Klimareiz auch im Kontrast zum gewohnten Bioklima des Heimatortes liegt.

Letzte Änderung: 07.07.2011 / 10:17 Uhr
Ausgedruckt am 24.11.2014 / 04:28