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Kontakt & Information

Verband der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands e.V.
c/o Freudenstadt Tourismus

Marktplatz 64
72250 Freudenstadt

Telefon +49 (0) 7441 / 864-790
Telefax +49 (0) 7441 / 864-777

E-Mail: info@heilklima.de

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Reiz- und Schonfaktoren

Alle Heilklimatischen Kurorte sind von der Natur verwöhnt. Bei ihrer Einteilung in bioklimatische Zonen unterscheidet man zwischen Reizstufen und Schonstufen.

Bei akuten gesundheitlichen Problemen empfiehlt sich eher ein schonenderes mildes Klima. Reizklima eignet sich dagegen bestens zur Vorbeugung und Abhärtung.

Mittelgebirgsklima

Schonklima Höhenreiz und Strahlungsfaktoren sind im Mittelgebirgsklima gegenüber dem Hochgebirgsklima deutlich abgeschwächt.

Therapeutisch von Bedeutung sind vor allem die Schonfaktoren des Waldklimas. Zu diesen zählen in der Hauptsache die hohe Luftreinheit und die geringe Wärmebelastung.

Das Mittelgebirgsklima eignet sich bestens für Klimatherapien. Sämtliche Krankheitsbilder können behandelt werden.

Wegen der niedrigen Reizintensität eignet sich das Mittelgebirgsklima auch für Personen mit verminderter Belastbarkeit und zur Rekonvaleszenz.

Hochgebirgsklima

Sonne pur und klare Luft - Bei den Strahlungsverhältnissen wird die bioklimatische Bevorzugung des Hochgebirges besonders deutlich. Von Herbst bis Frühjahr liegt die Zahl der Sonnenscheinstunden um das Dreifache über denen des Tieflandes.

Intensive Sonnenstrahlung in Kombination mit leichten Kältereizen wirkt stimulierend und fördert Abwehrkräfte und stärkt den Organismus.

Als Schonfaktoren gelten im Hochgebirge die fehlende Wärmebelastung und die Reinheit, insbesondere die Allergenarmut der Luft.

Das Hochgebirgsklima bietet Patienten, die an Allergien leiden oder sensibel auf Pollen und Hausstaubmilben reagieren, ideale Bedingungen.

Tieflandklima

Im Flachland bis 400m wird normalerweise keine Klimatherpie durchgeführt. Die Wärmebelastung und die Luftverunreinigung ist zu hoch. Deshalb liegen beinahe alle Heilklimatischen Kurorte in Höhenlagen von über 400 m.

Seeklima

Es ist gekennzeichnet von milden Wintern und kühlen Sommern. Charakteristisch für das Bioklima der Inseln und Küsten, im Gegensatz zum Binnenland sind verringerte Tages- und Jahresschwankungen von Lufttemperatur und Luftfeuchte, erhöhte Windstärken, gute Strahlungsverhältnisse, ein weiter Horizont und Luftreinheit.
Günstig wirkt die Reinheit und der leicht erhöhte Wasserdampfgehalt der Luft sowie die fehlende Wärmebelastung. Als belastend gelten die häufig hohen Windgeschwindigkeiten.
Der menschliche Organismus wird durch die erhöhten Abkühlungsreize und die verstärkte Sonnenstrahlung angeregt. Einen besonderen Wirkungsfaktor stellt das Seesalzaerosol in der Brandungszone dar.

Letzte Änderung: 07.07.2011 / 10:17 Uhr
Ausgedruckt am 17.09.2014 / 09:32