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Nieheimer Dichter

Weit über die Grenzen Ostwestfalens hinaus bekannt wurde Nieheim durch drei bemerkenswerte Dichter, die im Nieheimer Land ihre Heimstätten hatten und an die das Weberhaus in Nieheim, die „Literarische Gedenk- und Begegnungsstätte Peter Hille“ in Erwitzen und die Altdeutsche Gaststätte „Zum Kukuk“ in Himmighausen bis heute erinnern.

Aus Erwitzen stammt der literaturhistorisch wohl bedeutendste Dichter dieser Region, der Vagant und poetische Mystiker Peter Hille (1854 - 1904). Er hinterließ eine vielgestaltige und tiefgründige Dichtung und zählt zu den bedeutendsten Wegbereitern der literarischen Moderne in Westfalen.

Der Arzt, Politiker und Dichter Friedrich Wilhelm Weber (1813 - 1894) zählte Ende des 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den meistgelesenen deutschen Dichtern. Sein um 900 n. Chr. zwischen Egge und Corvey angesiedeltes Epos "Dreizehnlinden" erreichte Millionenauflagen, da es zur obligatorischen Standardliteratur von Schülern und Studenten des europäischen Raumes gehörte. Mit volkstümlicher Lyrik, Kurzprosa und Sinnsprüchen erfreute der Heimatdichter Fritz Kukuk (1905 - 1987) jahrzehntelang unzählige Besuchergruppen im alten Dorfkrug "Zum Kukuk" in Himmighausen. Einsfühlung mit der Natur und Heimat, aber auch Einsamkeitserfahrungen sind die Grundmotive seines Dichtens.


Dienstag, 07.09.2010
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Hinweis

Für die dargestellten Inhalte verantwortlich:
Tourismus- und Kulturamt Stadt Nieheim

Letzte Änderung: 08.10.2007 / 15:59 Uhr
Ausgedruckt am 07.09.2010 / 16:46